Über mich

"Ein offenes Herz ist ein offener Geist." (Dalai Lama)




Vertrauen ist die Basis einer Beziehung zwischen Patientenbesitzer und Therapeut. Deshalb sollst Du die Gelegenheit haben, mich vorab etwas kennen zu lernen.

01. Meine Geschichte - Authentisch.

Meine Geschichte mit Tieren beginnt schon in meiner Kindheit. Wie fast jedes Kind das irgendwann einmal tut, bekniete ich meine Mutter schon früh, ein Haustier haben zu dürfen.
Dass dieses Vorhaben nicht zum Erfolg führte, hielt mich nicht davon ab,
überall Kontakt zu Tieren zu suchen.

Ich führte den Nachbarshund aus und war so oft es ging bei den Ponys und deren Besitzern ein paar Straßen weiter zu finden.
Ich saß schon früh - mehr schlecht als recht - auf dem Pferderücken und bekam schließlich mit zwölf Jahren die lang ersehnten ersten Reitstunden. Doch den wirklich feinfühligen Umgang, die pferdegerechte Ausbildung und die "Finessen" der Klassischen Reitkunst lernte ich erst kennen, als ich mehrere Jahre auf einem kleinen Reiterhof direkt in das familiäre Umfeld meiner damaligen Trainerin eingebunden wurde - ganz abseits von Leistungsgedanken oder Turniersport.
Meine beiden Reitbeteiligungspferde haben mir über die Jahre sehr viel beigebracht. Meine "aktive" Reitzeit ist zwar vorbei, jedoch macht mir der Umgang mit und das Ausbilden von Pferden am Boden weiterhin sehr viel Freude.

Nach meinem Abitur begann ich ein Tiermedizin Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, entschied mich jedoch nach zwei Semestern eine andere Richtung einzuschlagen.


02. Meine Philosophie - Einfühlsam.

Denn eines vermisste ich die ganze Zeit:

Die gefühlvolle und langjährige Begleitung des Tier-Mensch-Teams und die Ausrichtung auf die ganzheitliche Heilung, statt lediglich auf das zügige Beenden der Symptome einer Erkrankung.

Es folgten drei Jahre des intensiven Lernens über alternativmedizinische und naturheilkundliche Behandlungsmethoden für Tiere.

Seit 2018 bin ich Tierheilpraktikerin und bilde mich seitdem stetig weiter. Denn eines war mir nach meiner Prüfung sofort klar: Das praktische Erfahren und Aneignen von ganzheitlichen Therapiemöglichkeiten fängt erst jetzt richtig an.

Erst kürzlich habe ich beispielsweise meine einjährige Weiterbildung in „Tierpsychosomatik“ abgeschlossen.

Doch damit nicht genug. Was würde das beste Handwerkszeug nützen, wenn das Gefühl für das Tier und seinen Menschen fehlt? Wenn man sich neben dem ganzen angehäuften Wissen nicht auch mal traut, sich auf die eigene Intuition zu verlassen?

Was Mensch und Tier wirklich hilft, ist, verstanden zu werden. Das lernt man nicht aus Büchern oder in Seminaren. Das ist ein Weg, den man geht. Ein Weg, der den unbedingten Willen beinhaltet, die Welt für Mensch und Tier ein bisschen schöner zu machen und dafür auch immer etwas von sich selbst zu geben.

Bei mir gibt es keine "einfache Lösung". Jeder Patient hat das Recht, in seiner Ganzheit betrachtet, gesehen, gehört, gefühlt zu werden.
Und hierzu gehören untrennbar auch Deine Gedanken, Gefühle und manchmal auch Sorgen, die Du täglich hast, wenn Du mit Deinem Tier zusammen lebst.



03. Meine Leidenschaft - Besonders.

Ich halte seit nunmehr über 15 Jahren Kaninchen in artgemäßer Gruppenhaltung und setze mich für die Aufklärung über deren Bedürfnisse – besonders auch in den Bereichen Ernährung und Haltung – ein.
Jahrelang war ich aktives Mitglied im Kaninchenschutz und im Rahmen dieser Vereinsarbeit täglich mit Problemen rund um das Kaninchen konfrontiert. Sei es die begleitete Vergesellschaftung mit Artgenossen, der chronische Durchfall oder die mit Rangkämpfen ihrer Tiere konfrontierten Besitzer, die nach Hilfe suchten.

Kaninchen sind meine Herzenstiere und ich glaube fest daran, dass immer mehr Menschen künftig verstehen werden, dass sie keine "unkomplizierten Käfigtiere" sind.
Sie haben es verdient, als genauso vollwertig und geliebt gewertschätzt zu werden, wie Hunde und Katzen das heutzutage in der Regel schon sind.
Deshalb sollte es selbstverständlich werden, in ihre gesundheitliche Vorsorge und die Behandlung von Erkrankungen ebenso viel Herzblut zu investieren.

Auch andere Tiere haben mein Leben bis heute geprägt. Unser Hund "Sparky", den wir 2015 im Alter von 15 Jahren gehen lassen mussten und dem ich - mit meiner heutigen Erfahrung - sicher noch einen sehr viel schöneren Lebensabend hätte bereiten können.
Unser Kater "Giggl", der als Fundkatze 2017 zu uns kam, an Epilepsie erkrankt war und leider als Folge eines Unfalls im April 2024 verstarb.
Viele Kaninchen, die alle etwas Besonderes waren. Von jedem einzelnen Tier durfte ich lernen. Nicht nur Respekt vor dem individuellen Wesen eines jeden Tieres, sondern auch Dinge, die ich für die Zukunft anders machen durfte.

Seit 2019 arbeite ich als Helferin in einer ganz besonderen Tierarztpraxis. Es ist ein wunderbares Gefühl, wie jeder Tag, an dem man seine eigene Leidenschaft in der Zusammenarbeit mit unseren Patienten und ihren Menschen leben darf, das eigene Leben bereichert.
Als Teil unseres Teams liegen meine besonderen Interessen in der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) und den Zusammenhängen von Körper, Geist und Seele.
Ich bin sehr dankbar, dass diese Erfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen meinen ganzheitlichen Blick und meinen Horizont immer mehr erweitern.
Die tägliche Praxiserfahrung ist von unschätzbaren Wert für meine Arbeit mit Mensch & Tier.

Meine kreative Ader lebe ich mit meiner Tätigkeit als Autorin für das dem Tierschutz zugutekommende „Kaninchenmagazin“ aus. Wenn Dich die Themen meiner bisher erschienenen Artikel interessieren, schau gerne in die Rubrik "Veröffentlichungen".